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Cossaeiler
Andere Namen: Cossaei, Cossaealılar
Cossaeiler (Cossaei) sind ein kriegerischer Stamm, der in antiken Quellen oft zusammen mit den Mardern erwähnt wird und in Bergregionen lebte. Antike Autoren verorten diesen Stamm in der Nähe der Geographie der Meder und kennen ihn für seinen Widerstand gegen Alexander den Großen und die makedonische Armee.
Zeugnisse antiker Autoren
Diodorus erwähnt die Cossaei zusammen mit den Mardern in der Region Hyrcania. Während er in der Bibliotheke Historike die persisch-makedonischen Konflikte beschreibt, berichtet er, dass die Marder und Cossaei, die sich durch ihren Mut und ihre Kriegstüchtigkeit im Vergleich zu anderen lokalen Elementen auszeichneten, in Feindschaft mit den Makedoniern/der Armee Alexanders des Großen standen. Diodorus erwähnt auch, dass diese beiden Stämme in einem Gefecht gegen die Makedonier die Oberhand gewannen (Band 1, S. 29).
Arrianus beschreibt die Cossaei als einen kriegerischen Stamm und schreibt, dass sie an den Grenzen der Uxi in befestigten Dörfern lebten. Als Alexander der Große einen Feldzug gegen sie begann, wird berichtet, dass sie, als eine Kriegsgefahr entstand, die ihre eigenen Kräfte überstieg, es schafften, den Feind zu überraschen, indem sie massenhaft in die Berge flohen. Arrianus erwähnt, genau wie Diodorus, dass die Marder nahe den Persern, die Uxi nahe den Susianern und die Cossaei nahe den Medern lebten; und er notiert, dass dieser Stamm, nachdem die feindliche Gefahr vorüber war, zu seinem normalen Leben zurückkehrte und sich von Raub ernährte (Band 1, S. 34).
Curtius erwähnt bei der Beschreibung der Ordnung der persischen Armee, dass auch "Bewohner der Cossea-Berge" in der Armee des persischen Königs Dareios III. vertreten waren. Im selben Abschnitt wird berichtet, dass auch eine Gruppe namens Gortuae vom euböischen Volk, die zusammen mit den Medern hierher kam und bis zu seiner Zeit assimiliert wurde, in dieser Armee war (Band 1, S. 46).
Allgemeine Bewertung
Diese Zeugnisse in antiken Quellen stellen die Cossaei als einen Stamm dar, der ein bergiges Lebensgebiet hatte, sich in Kriegszeiten in natürliche Zufluchtsorte zurückzog und in enger Beziehung zur Geographie der Meder betrachtet wurde.
Quellen
Band 1: Weqfa Ban — Cilt 1 (2023)
Autoren: Muhammet Yücel, Abdurrahman Acar, Nevzat Keleş, Hakan Can, Yusuf Baluken, Bedrettin Basuğuy
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Die Quellen stammen aus der Reihe „Kürt Tarihinin Kaynakları“ (Quellen der kurdischen Geschichte). Reihenherausgeber: Nurettin Beltekin, Serdar Şengül, Ercan Çağlayan.
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