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İskenderiye
Andere Namen: Alexandria
Alexandria (Alexandria) ist eine historische Hafenstadt in Ägypten, gelegen in der Region, wo der Nil ins Mittelmeer mündet, und war von der Antike bis zur islamischen Ära eines der wichtigsten Zentren für Wissenschaft, Bildung und Reisen im östlichen Mittelmeerraum.
Wissenschaftszentrum in der Antike
In der Antike war Alexandria ein Wissenschaftszentrum, das für seine Ausbildung in Philosophie und Wissenschaft bekannt war. Der Historiker Theophylact Simocatta, der offenbar ägyptischer Herkunft war, erhielt in seiner Kindheit in Alexandria eine Ausbildung in Rechtswissenschaften und Philosophie; und trat in die Universität von Alexandria ein, wo die aristotelische Wissenschaftstradition vom Philosophen Stephen fortgeführt wurde (Band 1, S. 40). Dieses Beispiel zeigt, dass die Stadt in der Spätantike eine starke, fortwährende akademische Tradition besaß.
Gelehrte und Reisende in der islamischen Ära
Auch in der islamischen Ära blieb Alexandria ein wichtiger Anlaufpunkt für Gelehrte, Rezitations- und Sprachexperten sowie Reisende. Ebû Şâme, der auf seiner Ägyptenreise im Jahr 628/1230 in Dimyat und Kairo sowie in Alexandria mit berühmten Gelehrten zusammentraf, erhielt dort Unterricht vom berühmten Rezitations- und Sprachgelehrten der damaligen Zeit, eş-Şerîşî (Band 1, S. 178). Ibn Cübeyr, bekannt für sein Reisebuch, verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in Ägypten und verstarb im Jahr 614/1217 in Alexandria (Band 1, S. 162).
Bedeutung aus kurdischer historischer Sicht
Die Bedeutung der Stadt aus kurdischer historischer Sicht wird im Zusammenhang mit einflussreichen kurdischen Persönlichkeiten in Ägypten hervorgehoben. Makrizî erwähnt el-Âdil Ebu'l-Hasan Ali b. es-Salar, der als "el-Kürdî" bekannt war, Gouverneur von Alexandria und el-Buhayra war und später in das Amt des Wesirs aufstieg (Band 2, S. 79).
Quellen
Band 1: Weqfa Ban — Cilt 1 (2023)
Autoren: Muhammet Yücel, Abdurrahman Acar, Nevzat Keleş, Hakan Can, Yusuf Baluken, Bedrettin Basuğuy
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Band 2: Weqfa Ban — Cilt 2 (2023)
Autoren: İbrahim İbrahimî, Hakan Can
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Die Quellen stammen aus der Reihe „Kürt Tarihinin Kaynakları“ (Quellen der kurdischen Geschichte). Reihenherausgeber: Nurettin Beltekin, Serdar Şengül, Ercan Çağlayan.
Verwandte Einträge
Dieser Artikel wurde aus Fragen an unser Archiv zusammengestellt und von einem Fachakademiker geprüft und freigegeben. Alle Angaben sind mit Band und Seite belegt.