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Akkoyunlu
Akkoyunlu war eine turkmenische Dynastie, die im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit in Ost- und Südostanatolien sowie in der umliegenden Geographie wirkte. Ihr Name leitet sich von den turkmenischen Stämmen ab, die diese Dynastie trugen.
Sein Platz in den Quellen
In den Quellen der kurdischen Geschichte wird Akkoyunlu zu den Perioden gezählt, die die Geschichte der Region prägten; in den Annalen der Provinzgeschichte von Diyarbekir wird die Akkoyunlu-Periode zusammen mit den Hamdaniden, Mervaniden, Artukiden, Ayyubiden, Tataren, Ilchanen und Karakoyunlu überliefert (Band 4, S. 257). Das Eintreffen der turkmenischen Stämme namens Akkoyunlu und Karakoyunlu in der Region und ihre Vermischung mit der Bevölkerung wird in den Quellen zusammen mit der Ausbreitung der Kurden von Süden nach Norden beschrieben; auch für die Provinz Erzurum wird erwähnt, dass sich in den Zeiten der Abbasiden, Seldschuken und Akkoyunlu viele türkische und turkmenische Stämme dort niederließen (Band 4, S. 101, 104).
Beziehungen zu kurdischen Fürsten
Die Dynastie wird in osmanischen Chroniken auch im Kontext ihrer Beziehungen zu kurdischen Fürsten und Gelehrten erwähnt. Der bedeutende Gelehrte und Staatsmann İdris-i Bitlisi war zuvor am Hof der Akkoyunlu gewesen und trat 1501 mit der Gründung des Safevî Devleti in osmanische Dienste unter II. Bayezid (Band 4, S. 25). Den Quellen zufolge sandte der Akkoyunlu-Herrscher Uzun Hasan während der Regierungszeit von II. Mehmed seine Mutter und den Herrscher von Çemişgezek, den kurdischen Scheich Hasan Kürdî, als Gesandte für den Frieden (Band 4, S. 49).
Quellen
Band 4: Weqfa Ban — Cilt 4 (2022)
Autoren: Yasemin Aygün, Şeyhmus Bingül, Maşallah Bingöl
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Die Quellen stammen aus der Reihe „Kürt Tarihinin Kaynakları“ (Quellen der kurdischen Geschichte). Reihenherausgeber: Nurettin Beltekin, Serdar Şengül, Ercan Çağlayan.
Verwandte Einträge
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