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Strabon
Andere Namen: Amasyalı Strabon
Strabon (64 v. Chr. - 19 n. Chr.) ist ein griechischer Geograph, Historiker und Philosoph, der als einer der wichtigsten Autoren der Antike gilt. Da er 63/64 v. Chr. in Amasya geboren wurde, ist er unter dem Titel "Strabon von Amasya" bekannt und verfasste seine Werke auf Griechisch (Altgriechisch) (Band 1, S. 30).
Werke
Strabons berühmtestes Werk ist das siebzehnbändige geographische Werk Geographika [Geographie]. Darüber hinaus ist, soweit aus der Einleitung des Geographie-Buches von ihm selbst und später von einigen antiken Autoren bekannt, bekannt, dass er auch ein Werk namens Historika Hypomnemata [Historische Notizen] verfasste, das uns nicht erhalten geblieben ist (Band 1, S. 30).
Bedeutung für die kurdische Geschichte
Die Geographika hat eine besondere Bedeutung, da sie einige Informationen zur antiken Periode der kurdischen Geschichte ausschließlich in ihrem eigenen Text enthält. Strabon erwähnt, dass die Eretrier von den Persern nach Gordyene umgesiedelt wurden, während die Übrigen in Antakya blieben (16.1.25 und 16.2.5). Diese Informationen werden nur von Strabon erwähnt und erscheinen in keiner anderen Quelle (Band 1, S. 31).
Einem Stamm namens Mardlar/Amardiler wird erstmals in Strabons Werk breiter Raum gegeben. Strabon bezeichnet diese Gruppe als einen persischen Stamm und er ist es, der die Marder erstmals mit einer bestimmten Geographie in Verbindung bringt. In der Geographika werden die Marder zunächst zusammen mit den Anariakern mit der Region Hyrcania in Verbindung gebracht (11.6.1-2); im weiteren Verlauf desselben Abschnitts erwähnt Strabon die Amardier, die an den Grenzen der Berge von Media und Armenia leben, zusammen mit Stämmen wie den Gelae, Cadusii, Vitii und Anariake (11.6.4-7) (Band 1, S. 31).
Strabons Werk ist auch indirekt eine Quelle für Diskussionen im Zusammenhang mit der kurdischen Geschichte. Briant kommt zu dem Schluss, dass die Kardakes-Gruppe, deren persisches Äquivalent Kurtaš ist, auch verschiedene ethnische Zugehörigkeiten umfasst, und weist unter Bezugnahme auf Strabons Geographika darauf hin, dass diese Gruppe Infanteriekräfte in der persischen Armee waren, die sich durch ihre physischen Eigenschaften auszeichneten (Band 1, S. 28).
Quellen
Band 1: Weqfa Ban — Cilt 1 (2023)
Autoren: Muhammet Yücel, Abdurrahman Acar, Nevzat Keleş, Hakan Can, Yusuf Baluken, Bedrettin Basuğuy
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Die Quellen stammen aus der Reihe „Kürt Tarihinin Kaynakları“ (Quellen der kurdischen Geschichte). Reihenherausgeber: Nurettin Beltekin, Serdar Şengül, Ercan Çağlayan.
Verwandte Einträge
Dieser Artikel wurde aus Fragen an unser Archiv zusammengestellt und von einem Fachakademiker geprüft und freigegeben. Alle Angaben sind mit Band und Seite belegt.